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Freitag, 5. Dezember 2014

Winner 2014



Was gibt es dazu zu sagen? Ich habe es mal wieder geschafft. Zählt man die Camps dazu, ist das hier mein vierter gewonnener NaNo.
Eigentlich wollte ich dieses Jahr die 70k knacken, aber das reale Leben ist ein Idiot, vor allem im November. Der Plan für den Dezember: Lücken füllen, Kapitelüberleitungen schreiben, vielleicht die ganze Geschichte nochmal neu schreiben.
Mal schauen ob das Leben im Dezember netter ist.

Sonntag, 30. November 2014

Jahresschreibmarathon Monat 2

Nach langer Zeit wieder einmal ein Hallo hier. Ich habe lange nichts von mir hören lassen, aber das hat auch einen Grund, nämlich: Blogeinträge zählen zwar für den Jahresschreibmarathon, nicht aber für den National Novel Writing Month, der im November gewesen ist – da musste ich mich leider voll und ganz auf mein diesjähriges Projekt konzentrieren und diesen Blog hier außen vor lassen. Deswegen kam im November hier auch nichts Neues. Das Zauberwort heißt Prioritäten! Wisse, was wichtiger ist und deswegen lautete meine Liste für den letzten Monat: NaNo – Uni – Blog. Ich hätte den Blog gerne ein Stück nach vorne gezogen, aber da wären meine Professoren arg unbegeistert gewesen.
Deswegen gibt es zwei Statusmeldungen hintereinander, was doch auch nicht schlecht ist.

Mein Stand im Monat November:

Stand: 55,023 Wörter

Wortziel: Geschafft

Tage ohne Schreiben: 9

angesammelte Wortschulden: 0

angesammeltes Plus: 15,621 Wörter

Ziel für Dezember: 31k
Ja, ich bleibe bei 1000 Wörtern am Tag. Grund dafür ist, dass ich dem Dezember hauptsächlich die Überarbeitung meiner NaNo Novel widme, weshalb ich daneben nicht wirklich schreiben können werde. Ich möchte nämlich zum Jahreswechsel ein Manuskript mit sauberen Szenenwechseln, das nicht, wie momentan noch, aussieht wie ein Flickenteppich, den man irgendwie zusammen getackert hat. Ja, so sollte man nicht von seinen Werken reden, aber hey, es war NaNo! Wer schreibt im NaNo schon etwas, das man als sauber bezeichnen kann?
Aber dafür wird im Dezember hier wohl mehr passieren, immerhin muss ich ja auf meine Wortzahlen kommen.

Was hat mir der November gebracht?
18 Kapitel „Kinder der See“ + Prolog und Epilog. Davon sind allerdings nur Pro-, Epilog und 7 Kapitel fertig. Alle anderen sind nur angefangen oder haben irgendwo noch tausend-Wort-Lücken. Ihr seht, die Überarbeitungszeit brauche ich. Ganz, ganz dringend.
Außerdem habe ich an Allerheiligen noch eine kleine Wichtelgeschichte geschrieben. Fandom: One Piece, Perona bringt einem untalentierten Poltergeist das Spuken bei.

Kapitel des Monats: Kinderhosenballade
Ein verwirrendes Kapitel. Ich mag verwirrende Kapitel. Im Zentrum steht eine sehr alte, sehr kaputte Hose, die einmal einem etwa zweijährigen Kind gehört hat. Diese Hose löst so ziemlich den größten Zusammenbruch aus, den meine Protagonistin überhaupt hat.
Ich mag das Kapitel, weil das wieder eine meiner Lieblingswendungen ist. Weil in dieser alten Hose Tod und Leben zusammen kommt, Familie und Einsamkeit, Vergangenheit und Zukunft. Weil diese Hose die Protagonistin zusammenbrechen und wieder aufstehen lässt. Weil ich mit meiner Protagonistin weinen wollte.

Zitat des Monats:
“Du solltest es nicht mehr sagen”, beharrte Cinnia. “Ehrlich, du solltest es nicht mehr sagen.”
“Gut.” Alacain schnaubte. “Ich werde nie wieder sagen, dass eine Idee idiotensicher ist, okay? Das nächste Mal halte ich die Klappe und lasse es passieren. Oder noch besser: Das nächste Mal werde ich nichts passieren lassen, sondern es selber tun. Eigenhändig.”

Diesmal war es wirklich ein lustigeres Zitat. Es entstammt Alacains Neigung von seinen Plänen sehr überzeugt zu sein und Cinnia zu versichern, dass sie vollkommen und absolut idiotensicher sind. Muss ich noch erwähnen, dass bisher noch nicht einer dieser Pläne funktioniert hat?

Das war mein Monat November, der an sich eigentlich ziemlich erfolgreich war und ich muss schon sagen, ich bin doch ein wenig stolz auf mich. Aber ich denke, dazu habe ich alles Recht der Welt.

Donnerstag, 6. November 2014

Jahresschreibmarathon Monat 1

Hallo meine Lieben und herzlich willkommen zu dem ersten Zwischenstand im Oktober.

Der Stand:

Wortziel: Geschafft.

Ja, genauer kann ich es gerade nicht sagen, weil die Zahlen mit den Nicht-NaNo-Oktoberzahlen verschmelzen, weil ich zum ersten November vergessen habe, hier meine Zwischenmeldung zu schreiben.

Das Ziel für November: 50,000 Wörter.
Ja, nur 50k. Der Punkt ist, dass ich eigentlich hauptsächlich den NaNo schreiben will und deswegen alle anderen Projekte ein wenig schleifen lasse. Wenn ich die 50k schreiben kann, dann bin ich vollkommen happy.

Was hat mir der Oktober gebracht?
Beziehungsweise, was habe ich im Oktober geschafft?

In Kapiteln:
2 Kapitel "Wohin die Wellen führen"
1 Kapitel "Blumenmädchen"
3 Kapitel "Die Flucht nach Irgendwann"
2 Kapitel "Alles nur Zufall - Der Zweifler und der Freak"

An sich ist das kein schlechter Schnitt und ich bin in dieser Hinsicht wirklich stolz auf mich. Auch wenn ein paar dieser Kapitel noch nicht ganz fertig sind und ich noch ein kleines bisschen überarbeiten muss.

Zitat des Monats:
Ja, sowas finde ich immer schön. Das, was ich im letzten Monat geschrieben habe, was mir persönlich am besten gefallen hat. Für den Oktober war es eine recht dramatische Szene:



„Geh! Geh weg! Verschwinde!“ Mit voller Wucht warf sie den kleinen Plüschhund weg. In diesem Moment veränderte sich ihr Gesicht wieder. Der panische Blick wurde entspannt und ihre Lippen umspielte ein Lächeln.

„Du kannst mich nicht loswerden“, sagte sie und lachte laut und schrill. „Ich bin ein Teil von dir und du bist ein Teil von mir.“
 
Wieso ich diese Stelle so mag? Erstens ist sie dramatisch und ich mag Drama. Zweitens wird hier etwas aufgelöst, was meine Leser zu diesem Zeitpunkt schon eine ganze Weile verwirrt. Trotzdem hoffe ich, dass mein nächstes Zitat des Monats ein wenig lustiger wird und ich hoffe es war für euch ein ebenso erfolgreicher Monat wie für mich.
Auf einen nicht minder erfolgreichen November!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Wahnsinn der gehobenen Klasse

Viele sind einer Meinung: Der NaNoWriMo ist Wahnsinn. Wie oft konnte ich mir schon anhören:
1. "50,000 Wörter in einem Monat? Hast du sie noch alle?"
2. "Du bist doch vollkommen  bescheuert."
3. "Hast du nichts Besseres zu tun?"
4. "Hast du keine Hobbies?" Random Info: Mir glaubt hier an dieser Stelle irgendwie keine Sau, dass ich sehr wohl Hobbies habe - schreiben zum Beispiel.
5. "Du hast doch noch einen Haushalt zu führen/zu putzen/Tiere zu versorgen/soziale Kontakte zu pflegen!" Was ich bei 1700 Wörtern am Tag, die nicht einmal einer vollen Stunde tippen bei normaler Geschwindigkeit entsprechen, nicht schaffe. Dass ich schnell tippe ist nämlich nur ein Mythos. In Wahrheit schreibe ich nur ein Wort die Minute, weil ich mir nach zwölf Jahren immer noch nicht merken kann, wo die Buchstaben liegen und immer noch suchen muss (oder liegt es an meiner dressierten Schnecke, die ich über meine Tastatur kriechen lasse?). Ja, auch für Wörter wie "es" oder "am" brauche ich eine ganze Minute! Minimum!

Also streng genommen sind die meisten, denen ich vom National Novel Writing Month erzähle, vermutlich der Meinung, dass ich die 50k Wörter nicht an dreißig, sondern jeden Tag aufs Neue schreibe (was allerdings durchaus mal eine Überlegung wert wäre...)
Gut, dass mich das nicht unbedingt freut, ständig für bescheuert erklärt zu werden, habe ich beschlossen, zurückzuschlagen. Wenn ihr der Meinung seid, ich sei bescheuert, dann werde ich euch mal zeigen, inwiefern das tatsächlich zutrifft. Denn die Feder hat gerade eben etwas beschlossen:
Im Forum des NaNo treffen sich gerade die "Wahnsinnigen der leichten Klasse", die "Wahnsinnigen der fortgeschrittenen Klasse", die "Wahnsinnigen der gehobenen Klasse" sowie die "Komplett durchgeknallt Wahnsinnigen".
Nein, den komplett durchgeknallten hab ich mich nicht angeschlossen, aber der Wahnsinn der gehobenen Klasse hat es mir schon angetan, womit ich mich zu den bisher 5 Wahnsinnigsten dieses gesamten NaNos zählen darf. Denn ich habe beschlossen, zu zeigen, dass ich (da ich ja eh keine Hobbies und nichts Besseres zu tun hab, von sozialen Kontakten, die ich als eigenbrötlerische Einzelgängerin, die dafür bekannt ist, Menschen, die etwas mit ihr zu tun haben wollen mit einer Bratpfanne zu verjagen und so weiter und so fort... Ich glaube, das Thema hatte ich schon) tatsächlich "dumm", "blöd", "ignorant", "bescheuert" (alles Zitate) genug bin, mit ordentlich Pfeffer in den diesjährigen NaNo zu starten, wobei es mir zugute kommt, dass der erste und zweite November dieses Jahr auf ein Wochenende fallen. Denn an jedem dieser Tage werde ich mindestens 10k schreiben. Das bedeutet zehntausend Wörter am Tag.
In einem halbstündigen Wordwar schreibe ich durchschnittlich 1000 Wörter, was bedeutet, dass 10k in dieser Geschwindigkeit fünf Stunden konzentriertes Schreiben am Tag notwendig sind. Mein bisheriger Rekord liegt bei etwa 6k am Tag - etwas mehr als die Hälfte.

Ist das bescheuert? Ich denke nicht.
Ist das Wahnsinn? Irgendwie schon.
Ist das machbar? Auf jeden Fall!
Werde ich es schaffen? Da könnt ihr euch aber drauf verlassen!

Freitag, 12. September 2014

Schreibmarathon 2014/2015

Ja, ich habe mich hinreißen lassen. Als hätte ich mit einem Studium, das in knapp sechs Wochen anfängt, einem Haushalt, einem Theater (und generell sowas wie Privatleben) nicht genug zu tun, musste die Feder wieder anfangen, sich mit dem Schreiben zu überschätzen.

Das Projekt für das ich über Facebook begeistert wurde, heißt Schreibmarathon und wurde von einer Dame ins Leben gerufen, die ich über eine Facebookgruppe zum NaNoWriMo kennen gelernt habe. Da ich hier der Boss bin und auch Werbung machen darf, wenn ich das will: Die Buchrezensionen auf diesem Blog sind übrigens empfehlenswert.

Gut, manche mögen sagen, dass so ein Schreibmarathon leicht ist, wenn man an NaNos teilnimmt, Fanfiction schreibt und vor hat, innerhalb des nächsten Jahres ein Buch veröffentlichungsreif zu kriegen. Aber der Punkt ist die schiere Menge, die ich mir für dieses Projekt vorgenommen habe. Wer dem Link gefolgt ist, wird gesehen haben, dass die Mindestwortzahl pro Tag 200 Wörter beträgt, was sich am Ende des Jahres zu 73,000 Wörtern addiert. Im Prinzip nicht mal ein anderthalber NaNo - für jemanden, der es geschafft hat, allen diesen April 80,190 Wörter zu schreiben, sollte das ja immerhin zu machen sein. Aber nein. Die größenwahnsinnige Feder hat sich für diesen Marathon einen ganz eigenen Plan gemacht. Und der ist, wie alle, die schon einmal mit mir zu tun hatten, wissen, ganz bestimmt nicht klein.

Ich werde ab dem 1. Oktober 2014 jeden Tag 1000 Wörter schreiben. Das sind, da 2015 kein Schaltjahr ist, 365,000 Wörter, fast 300,000 Wörter mehr, als eigentlich das Ziel war. Und wenn man bedenkt, dass ich wohl kaum einfach 365,000 mal das Wort "Baum" copy-pasten kann, ist das ein erheblicher Kreativitätsaufwand - immerhin habe ich momentan nur relativ wenige Werke in Planung, was bedeutet, dass ich innerhalb dieses Jahres mindestens noch einen vollständigen Roman von vorne bis hinten durchplotten und schreiben muss. Und das meine lieben Freunde, ist die Schwierigkeit, die ich an solchen Unternehmungen mag.

Wobei es hieß, dass Blogeinträge auch als Wörter zählen.

Vielleicht sollte ich das ausnutzen.

Montag, 8. September 2014

Der NaNo kommt!

Pünktlich zum Start dieses Blogs fängt es wieder an - der NaNoWriMo steht an.
Gut, er steht nicht wirklich an, aber zumindest beginnt die allgemeine Vorfreude schon - Plots werden auf Tauglichkeit geprüft, diverse Streitereien mit Charakteren ausgetragen, damit sie einem nicht im November dazwischenfunken.

Aber zuerst einmal:

NaNo - Was ist das überhaupt?


Der NaNo (NaNoWriMo - National Novel Writing Month) ist ein Projekt, das im Jahr 1999 in Amerika ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, innerhalb des Monats November einen Roman von 50,000 Wörtern zu schreiben. Obwohl er "National" Novel Writing Month heißt, ist der NaNoWriMo schon lange international geworden und jedes Jahr versuchen mehrere tausend Leute, den NaNo zu gewinnen - das bedeutet 50,000 Wörter zu schreiben, was etwa 1,667 Wörtern am Tag entspricht. So waren allein im letzten Jahr 649,467 Schreiber dabei. Und seit letztem Jahr bin auch ich mit von der Partie.

NaNo-Vorfreude - Was ist geplant?


Für diesen NaNo habe ich etwas ganz Großes vor. Mein Projekt steht bereits seit einem halben Jahr fest, aber was ich will ist, einen Roman zu schreiben, den ich spätestens Anfang nächsten Jahres als Manuskript an einen Verlag schicken kann. Wünscht mir Glück!
Deswegen beginne ich auch so früh. Während meinem letzten NaNo-Projekt "Mondscheinsonate" kamen mir ständig meine Charaktere dazwischen - angefangen bei einer Erotikszene, die ich nicht schreiben wollte, auf die meine Protagonistin allerdings so vehement bestanden hatte, dass ich sie einfach nicht überspringen konnte, weil ich ansonsten in eine tiefe Schreibblockade gefallen wäre, ging es bis zu einem neuen Charakter, der sich innerhalb der ersten 150 Seiten als Hauptantagonist aufspielte - eine Rolle, die ich eigentlich jemand anderem zugedacht hatte und so schrieb ich mich in eine Sackgasse, aus der ich bis heute nicht herausgekommen bin und ich befürchte die Hälfte noch einmal neu schreiben zu müssen.
Aber nicht dieses Jahr. Dieses Jahr habe ich mir einen so detaillierten Leitfaden geschrieben, dass meine Charaktere auf mich hören müssen und versuche jetzt noch alle Streitigkeiten beizulegen. Wenn das kein guter Start wird!

Wer in Echtzeit auf dem Laufenden gehalten werden will (denn dieses Jahr werde ich auch Internet haben und regelmäßig online kommen) der kann auf Twitter unter meinem Schwesternaccount @anthypophora verfolgen was der NaNo 2014 bringt.

eure Feder