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Dienstag, 3. Februar 2015

Ein neuer Zwischenstand

Meine lieben Freunde vom Jahresschreibmarathon, ich bin auch wieder da!
Ja, den letzten Zwischenstandstermin hab ich verpasst, aber zu dem Zeitpunkt hat sich an meinem Novemberstand absolut nichts geändert... Von daher kommen jetzt streng genommen zwei Monate beieinander.

Der Dezember und der Januar waren grässliche Schreibmonate und ich hab so ne (Vorsicht, schlechter Witz) Zwiebelstatistik: Wenn man sie sich anschaut, muss man heulen.

Stand: 91,373 Wörter
Wortziel: Nicht mal im Ansatz
angesammelte Wortschulden: 31,627
angesammeltes Plus: Träum weiter

Ja, ich befinde mich am Anfang des Februar einen ganzen Monat im Minus - das waren die sechs Wochen Schreibblockade, in denen ich kein Wort getippt habe. Meine Hoffnung liegt jetzt auf dem ersten Camp NaNo, bei dem ich mir 50k erhoffe, womit ich meine Schulden ein wenig abbauen könnte. Ich habe auch schon einen groben Plan, worüber ich schreiben möchte... Aber ein grober Plan tilgt nun eben mal keine Wortschulden.

Drückt mir die Daumen, dass ich es wirklich schaffe. Denn das Problem an hohen Wortzielen über einen längeren Zeitraum ist, dass man wirklich Pech hat, wenn es einmal nicht ganz so rund läuft.

Sonntag, 30. November 2014

Jahresschreibmarathon Monat 2

Nach langer Zeit wieder einmal ein Hallo hier. Ich habe lange nichts von mir hören lassen, aber das hat auch einen Grund, nämlich: Blogeinträge zählen zwar für den Jahresschreibmarathon, nicht aber für den National Novel Writing Month, der im November gewesen ist – da musste ich mich leider voll und ganz auf mein diesjähriges Projekt konzentrieren und diesen Blog hier außen vor lassen. Deswegen kam im November hier auch nichts Neues. Das Zauberwort heißt Prioritäten! Wisse, was wichtiger ist und deswegen lautete meine Liste für den letzten Monat: NaNo – Uni – Blog. Ich hätte den Blog gerne ein Stück nach vorne gezogen, aber da wären meine Professoren arg unbegeistert gewesen.
Deswegen gibt es zwei Statusmeldungen hintereinander, was doch auch nicht schlecht ist.

Mein Stand im Monat November:

Stand: 55,023 Wörter

Wortziel: Geschafft

Tage ohne Schreiben: 9

angesammelte Wortschulden: 0

angesammeltes Plus: 15,621 Wörter

Ziel für Dezember: 31k
Ja, ich bleibe bei 1000 Wörtern am Tag. Grund dafür ist, dass ich dem Dezember hauptsächlich die Überarbeitung meiner NaNo Novel widme, weshalb ich daneben nicht wirklich schreiben können werde. Ich möchte nämlich zum Jahreswechsel ein Manuskript mit sauberen Szenenwechseln, das nicht, wie momentan noch, aussieht wie ein Flickenteppich, den man irgendwie zusammen getackert hat. Ja, so sollte man nicht von seinen Werken reden, aber hey, es war NaNo! Wer schreibt im NaNo schon etwas, das man als sauber bezeichnen kann?
Aber dafür wird im Dezember hier wohl mehr passieren, immerhin muss ich ja auf meine Wortzahlen kommen.

Was hat mir der November gebracht?
18 Kapitel „Kinder der See“ + Prolog und Epilog. Davon sind allerdings nur Pro-, Epilog und 7 Kapitel fertig. Alle anderen sind nur angefangen oder haben irgendwo noch tausend-Wort-Lücken. Ihr seht, die Überarbeitungszeit brauche ich. Ganz, ganz dringend.
Außerdem habe ich an Allerheiligen noch eine kleine Wichtelgeschichte geschrieben. Fandom: One Piece, Perona bringt einem untalentierten Poltergeist das Spuken bei.

Kapitel des Monats: Kinderhosenballade
Ein verwirrendes Kapitel. Ich mag verwirrende Kapitel. Im Zentrum steht eine sehr alte, sehr kaputte Hose, die einmal einem etwa zweijährigen Kind gehört hat. Diese Hose löst so ziemlich den größten Zusammenbruch aus, den meine Protagonistin überhaupt hat.
Ich mag das Kapitel, weil das wieder eine meiner Lieblingswendungen ist. Weil in dieser alten Hose Tod und Leben zusammen kommt, Familie und Einsamkeit, Vergangenheit und Zukunft. Weil diese Hose die Protagonistin zusammenbrechen und wieder aufstehen lässt. Weil ich mit meiner Protagonistin weinen wollte.

Zitat des Monats:
“Du solltest es nicht mehr sagen”, beharrte Cinnia. “Ehrlich, du solltest es nicht mehr sagen.”
“Gut.” Alacain schnaubte. “Ich werde nie wieder sagen, dass eine Idee idiotensicher ist, okay? Das nächste Mal halte ich die Klappe und lasse es passieren. Oder noch besser: Das nächste Mal werde ich nichts passieren lassen, sondern es selber tun. Eigenhändig.”

Diesmal war es wirklich ein lustigeres Zitat. Es entstammt Alacains Neigung von seinen Plänen sehr überzeugt zu sein und Cinnia zu versichern, dass sie vollkommen und absolut idiotensicher sind. Muss ich noch erwähnen, dass bisher noch nicht einer dieser Pläne funktioniert hat?

Das war mein Monat November, der an sich eigentlich ziemlich erfolgreich war und ich muss schon sagen, ich bin doch ein wenig stolz auf mich. Aber ich denke, dazu habe ich alles Recht der Welt.

Donnerstag, 6. November 2014

Jahresschreibmarathon Monat 1

Hallo meine Lieben und herzlich willkommen zu dem ersten Zwischenstand im Oktober.

Der Stand:

Wortziel: Geschafft.

Ja, genauer kann ich es gerade nicht sagen, weil die Zahlen mit den Nicht-NaNo-Oktoberzahlen verschmelzen, weil ich zum ersten November vergessen habe, hier meine Zwischenmeldung zu schreiben.

Das Ziel für November: 50,000 Wörter.
Ja, nur 50k. Der Punkt ist, dass ich eigentlich hauptsächlich den NaNo schreiben will und deswegen alle anderen Projekte ein wenig schleifen lasse. Wenn ich die 50k schreiben kann, dann bin ich vollkommen happy.

Was hat mir der Oktober gebracht?
Beziehungsweise, was habe ich im Oktober geschafft?

In Kapiteln:
2 Kapitel "Wohin die Wellen führen"
1 Kapitel "Blumenmädchen"
3 Kapitel "Die Flucht nach Irgendwann"
2 Kapitel "Alles nur Zufall - Der Zweifler und der Freak"

An sich ist das kein schlechter Schnitt und ich bin in dieser Hinsicht wirklich stolz auf mich. Auch wenn ein paar dieser Kapitel noch nicht ganz fertig sind und ich noch ein kleines bisschen überarbeiten muss.

Zitat des Monats:
Ja, sowas finde ich immer schön. Das, was ich im letzten Monat geschrieben habe, was mir persönlich am besten gefallen hat. Für den Oktober war es eine recht dramatische Szene:



„Geh! Geh weg! Verschwinde!“ Mit voller Wucht warf sie den kleinen Plüschhund weg. In diesem Moment veränderte sich ihr Gesicht wieder. Der panische Blick wurde entspannt und ihre Lippen umspielte ein Lächeln.

„Du kannst mich nicht loswerden“, sagte sie und lachte laut und schrill. „Ich bin ein Teil von dir und du bist ein Teil von mir.“
 
Wieso ich diese Stelle so mag? Erstens ist sie dramatisch und ich mag Drama. Zweitens wird hier etwas aufgelöst, was meine Leser zu diesem Zeitpunkt schon eine ganze Weile verwirrt. Trotzdem hoffe ich, dass mein nächstes Zitat des Monats ein wenig lustiger wird und ich hoffe es war für euch ein ebenso erfolgreicher Monat wie für mich.
Auf einen nicht minder erfolgreichen November!

Mittwoch, 1. Oktober 2014

An meine Muse

Heute ist es soweit: Seit einem Monat laufen die Vorbereitungen. Viele Geschichten wurden geplant, Charaktere wurden erstellt und Landkarten gezeichnet - immerhin sollen sich die lieben Kinder nicht verlaufen, nur weil ich keinen Plan habe, wie ihre Umgebung aussieht. Der 1. Oktober wurde herbeigesehnt, fast so sehr wie der National Novel Writing Month nächsten Monat.
Und nichts geht.
Ich dachte nicht, dass ich so früh schon meinen ersten Bericht über den Schreibmarathon abgeben würde und ich dachte auch nicht, dass er so negativ ausfallen würde. Ich hatte gehofft, durch das Tageziel von 1000 Wörtern würde ich wirklich etwas schaffen, doch die kreative Flaute, die ich seit bereits fast zwei Monaten habe, hält mich weiterhin fest gefangen und egal wie lange ich meine Dokumente anstarre - nichts.

Fakt ist: Wenn sich dieses kreative Tief des Todes nicht innerhalb der nächsten Tage mit einem Knall löst, werde ich einiges aufzuholen haben. Eigentlich war mein Plan heute gut 3000-5000 Wörter zu schreiben um direkt schonmal einen Puffer zu haben, aber nichts! Egal wie oft ich meine Notizen durchlese, egal wie viele Lieder ich höre, die zu meinem inoffiziellen Soundtrack gehören - es geht nichts. Der Jahresschreibmarathon läuft seit über 12 Stunden und ich habe noch nicht einen Absatz getippt (wobei ich gerade überlege, ob ich nicht mein Puzzle einfach aus meinem Blickfeld räumen sollte. Vielleicht hilft das ja schon...)

Liebe Muse, lass dir eins gesagt sein: Ich bin ein Mensch mit Verpflichtungen und einem festen Tagesablauf, der spätestens morgens um acht Uhr beginnt. Solltest du noch ein einziges Mal auf die Idee kommen, mich diese Nacht um zwei zu wecken, weil du so unglaublich motiviert bist, dann haben wir zwei ein Riesenproblem miteinander, denn so geht das nicht weiter. Du verweigerst dich, wenn du arbeiten sollst und wenn du nicht arbeiten sollst, weil ich einfach nicht mitarbeiten kann, läufst du auf Hochtouren? Das geht nicht.
Ich weiß es gab Zeiten, da waren wir zwei glücklich und auf einer Wellenlänge. Es gab Zeiten, da saßen wir zwei bis morgens um sechs zusammen im Wohnzimmer und haben uns amüsiert, aber auch wenn du es vielleicht nicht begreifen willst - diese Zeiten sind vorbei. Ich bin keine fünfzehn Jahre mehr alt. Da hatte ich morgens nichts zu tun und konnte dann auch mal bis Nachmittags schlafen, wenn du mich bis in die Morgenstunden wachgehalten hast. Aber wenn du das noch ein einziges Mal tust, dann ist das einzige, was ich auf mein Diktiergerät spreche ein Fluch, der dir dein Leben ganz und gar unangenehm machen wird.

Meine liebe Muse: Du kannst dich nicht immer querstellen. Es läuft nicht immer alles nach deinem Kopf und langsam bist du alt genug, das zu begreifen. Die Zeit in der man sich einfach so die Nächte um die Ohren hauen kann, ist vorbei und zwar endgültig.
Werd erwachsen!

Freitag, 12. September 2014

Schreibmarathon 2014/2015

Ja, ich habe mich hinreißen lassen. Als hätte ich mit einem Studium, das in knapp sechs Wochen anfängt, einem Haushalt, einem Theater (und generell sowas wie Privatleben) nicht genug zu tun, musste die Feder wieder anfangen, sich mit dem Schreiben zu überschätzen.

Das Projekt für das ich über Facebook begeistert wurde, heißt Schreibmarathon und wurde von einer Dame ins Leben gerufen, die ich über eine Facebookgruppe zum NaNoWriMo kennen gelernt habe. Da ich hier der Boss bin und auch Werbung machen darf, wenn ich das will: Die Buchrezensionen auf diesem Blog sind übrigens empfehlenswert.

Gut, manche mögen sagen, dass so ein Schreibmarathon leicht ist, wenn man an NaNos teilnimmt, Fanfiction schreibt und vor hat, innerhalb des nächsten Jahres ein Buch veröffentlichungsreif zu kriegen. Aber der Punkt ist die schiere Menge, die ich mir für dieses Projekt vorgenommen habe. Wer dem Link gefolgt ist, wird gesehen haben, dass die Mindestwortzahl pro Tag 200 Wörter beträgt, was sich am Ende des Jahres zu 73,000 Wörtern addiert. Im Prinzip nicht mal ein anderthalber NaNo - für jemanden, der es geschafft hat, allen diesen April 80,190 Wörter zu schreiben, sollte das ja immerhin zu machen sein. Aber nein. Die größenwahnsinnige Feder hat sich für diesen Marathon einen ganz eigenen Plan gemacht. Und der ist, wie alle, die schon einmal mit mir zu tun hatten, wissen, ganz bestimmt nicht klein.

Ich werde ab dem 1. Oktober 2014 jeden Tag 1000 Wörter schreiben. Das sind, da 2015 kein Schaltjahr ist, 365,000 Wörter, fast 300,000 Wörter mehr, als eigentlich das Ziel war. Und wenn man bedenkt, dass ich wohl kaum einfach 365,000 mal das Wort "Baum" copy-pasten kann, ist das ein erheblicher Kreativitätsaufwand - immerhin habe ich momentan nur relativ wenige Werke in Planung, was bedeutet, dass ich innerhalb dieses Jahres mindestens noch einen vollständigen Roman von vorne bis hinten durchplotten und schreiben muss. Und das meine lieben Freunde, ist die Schwierigkeit, die ich an solchen Unternehmungen mag.

Wobei es hieß, dass Blogeinträge auch als Wörter zählen.

Vielleicht sollte ich das ausnutzen.